Keine E-Mails am Morgen
Lesen Sie in der ersten Stunde im Büro keine E-Mails, sondern arbeiten Sie konzentriert an der wichtigsten Aufgabe für diesen Tag.
Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich am Morgen im Büro erst mal ein Käffchen holen und dann gemütlich E-Mails und vielleicht noch ein paar Nachrichten lesen? Und sich am Abend fragen, wo der Tag geblieben ist und warum Sie nicht das geschafft haben, was Sie sich vorgenommen hatten?
Dann probieren Sie doch einmal Folgendes aus, zum Beispiel für eine Woche (nicht kürzer): Holen Sie sich am Morgen einen Kaffee (oder was auch immer Sie trinken) und setzen Sie sich sofort an die wichtigste Aufgabe, die für diesen Tag ansteht, zum Beispiel ein Konzept, eine Präsentation, ein Angebot, ...
Starten Sie Ihr E-Mail-Programm NICHT. Falls Sie unbedingt in Ihren elektronischen Terminkalender oder den Aufgabenplaner müssen, dann öffnen Sie den – aber rufen Sie in keinem Fall E-Mails ab. Falls Ihr Outlook automatisch E-Mails holt, schalten Sie diese Funktion ab oder lassen einfach die Finger vom E-Mail-Modul.
Arbeiten Sie – soweit möglich - eine halbe oder eine ganze Stunde konzentriert an der einen Aufgabe.
Frühestens nach einer Stunde Arbeit rufen Sie E-Mails ab. Wenn möglich, warten Sie noch länger, zum Beispiel bis 11 Uhr, und arbeiten bis dahin konzentriert an der wichtigsten bzw. zweitwichtigsten Aufgabe weiter.
Notieren Sie sich während dieser einen Woche Probezeit jeden Abend, wie zufrieden Sie mit dem Arbeitstag sind und mit dem, was Sie geleistet haben.
Am Ende der Woche überlegen Sie, ob Sie das Prinzip „Keine E-Mails am Morgen“ nicht noch für eine weitere Woche oder gleich für länger beibehalten wollen.
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